Abschied

Montag, 02.06.2014

Heute ist mein letzter richtiger Tag ...

Eigentlich war das ja alles ganz anders geplant gewesen. Am Samstag sollten meine Eltern samt Wohnmobil in Castlebar einrollen, einen schönen halben Tag mit meiner Gastfamilie und mir verbringen und dann am Sonntag nach dem Frühstück unseren Urlaub beginnen.

Tja, am Donnerstag wache ich auf und habe eine Nachricht auf dem Handy. Nach einem Skype-Gespräch ist klar, so schnell werden meine Eltern nicht in Irland sein.

Donnerstag wollten sie losfahren zur ersten Fähre und gemütlich am Freitag die zweite nehmen. Oder auch nicht, denn Donnerstag morgen war plötzlich, von einem Tag auf den anderen das Wohnmobil kaputt. Noch dazu, dass es Feiertag war und sie niemanden dazu bekommen konnten es sich anzuschauen ...  Wow.

Simones Eltern schickten ihr währenddessen schon Bilder von deren Mini-Reise durch Irland -.-

Meine Gasteltern haben zum Glück sehr cool reagiert und mir angeboten mir ein Zelt auszuleihen, damit ich für die übrigen Tage mein Lager auf der Pferdeweide gegenüber aufschlagen kann .

Hab mir dann durch ein kleines Frage-Antwort Spiel aber die paar Nächte im Haus erarbeitet ;D

Donnerstag Abend war die große Exchange-Student Abschiedsparty. Jaaa, da waren schon einige Leute (irische Freunde von allen drei Schulen eben ;D) und noch mehr emotionale Momente. Bis die Party kurz nach 11 plötzlich abgebrochen wurde (sie war bis 12 geplant gewesen).

Fakt war: ein Mädchen von meiner Schule, die aber nicht in unserem Jahrgang ist und damit eig auch gar nicht eingeladen war, da kein einziger Austauschschüler sie kannte, lag unterm Tisch und ... verteilte ihre letzte Mahlzeit auf dem Boden. Gleichzeitig war sie auch kurz davor das Bewusstsein zu verlieren, sodass das Personal den Krankenwagen gerufen hat.

Im Prinzip weiß niemand wirklich was passiert ist. So betrunken kann sie gar nicht gewesen sein, denn die Bar war für uns geschlossen und vor der Tür gab es mal wieder Taschenkontrolle inklusive "ich nehm jetzt deine Wasserflasche, weil das garantiert Wodka is" . Und um ca. 9 war sie anderen Leuten zufolge noch voll in Ordnung ... Die Gerüchte brodeln.

Am Freitag hab ich mich dann von Simone verabschiedet und noch kurz ihre Eltern kennen gelernt. Nur, damit sie mich am Abend anschreibt, dass sich alle Austauschschüler um 8!!! Uhr morgens bei Tesco treffen um noch einmal tschüss zu sagen. Ich hasse diese aufgeschobenen Abschiede! Ich mein, wenn man sich am Ende eh noch mal trifft, hätte man ja vorher nicht traurig sein müssen!!

Also standen wir Samstag, um 8 Uhr bei Tesco. Und dafür war ich sogar vor meiner normalen Schul-aufsteh Zeit aufgestanden! Es kam erstmal niemand. Wir geben uns größte Mühe alle Leute aus dem Bett zu klingeln. Zwei haben es dann tatsächlich geschafft noch zu kommen -.- Die erste um Viertel nach 9 oder so und der zweite nach 10 ...

Samstag Nachmittag war ich dann noch mal in der Stadt, hab endlich mein Abschieds Geschenk für meine Gastfamilie geregelt bekommen und wollte eig auch noch eine irische/englische Freundin das letzte Mal treffen. Dummerweise war ich dann schon wieder so gut wie auf dem Weg nach Hause bis sie gekommen ist. I'm so sorry, Laura!!

Meine Eltern hatten mittlerweile das Wohnmobil repariert bekommen (Marder) und eine Fähre für Sonntag Abend gebucht. Während ich hier schreibe (Montag) sind sie gerade auf der zweiten Fähre von England nach Irland. Heute Abend werden sie hier sein und ich wette, dass meine Gastma versuchen wird ihnen Essen aufzudrücken  Dann wissen sie mal wie mir das hier die ganze Zeit geht, haha ;D Würde mich nichtmal wundern, wenn Liz sie am Ende auch dazu bringt im Haus zu schlafen, aber naja :)

Morgen zeige ich meinen Eltern dann ein bisschen meine Umgebung und dann werden wir nicht lange damit warten Castlebar zu verlassen und Irland zu erkunden (die Ecken die ich noch nicht gesehen hab, oder die so cool sind, dass ich sie ihnen unbedingt zeigen muss ;D)

Heute habe ich meinen Tag mit Aufräumen verbracht. Die SChränke sind jetzt leer, die Koffer voll und einige Tüten sind auch nötig  Und ich geh jetzt glaube ich noch einen letzten, kleinen Spaziergang machen. So toll ist das Wetter heute nämlich nicht ;)

Bye, bye Mountdaisy. I'll miss u loads!

KONZERT!!!!!

Sonntag, 25.05.2014

Ich war auf einem One Direction Konzert.

Wenn ich zurück in meinen Blog hier schaue, habe ich mindestens zweimal geschrieben, dass das unmöglich ist, aber .... ICH WAR DA!!!!

Simone, meine verrückte Directioner-Nachbarin hat einfach die Hoffnung nie komplett aufgegeben und als dann plötzlich wieder Tickets beim offiziellen Verkäufer aufgetaucht sind, rief sie mich fast schon hysterisch an  Ich war gerade kurz vorm Abendessen und konnte gerade keine Entscheidung treffen, hab ihr das auch gesagt und versprochen nach dem Essen bei ihr anzurufen. Beim Essen dann hab ich mit meiner Gastfamilie gesprochen und die waren völlig cool und sagten nur, wenn ich das will, soll ich es machen.

Also haben wir es gemacht!

Einziges Problem ... wie kommen wir hin und zurück. Die Tickets waren für Samstag, das mittlere der drei Konzerte in Croke Park und im Prinzip durften wir nicht mehr über Nacht wegbleiben. Für die Konzerte gibt es Sonderzüge, aber wie wir schnell rausfanden, gehen die nur bis Galway ....

Dann gibt es aber noch eine nette Organisation, die sich "Concertbus" nennt und auch eine Strecke von Castlebar nach Dublin hat!!! (Die auch über Mullingar geht, btw, der Wohnort des irischen 1D Mitglieds ;D)

Kaum hatten wir die Karten, wollte dann plötzlich auch unsere andere (australische) Nachbarin Emma mit. Recht unerwartet, weil wir eigentlich dachten, dass sie die Jungs nicht mag aber naja ;)

Das war vor etwa 4 Wochen.

Gestern war es dann soweit, um 13 Uhr sollte der Bus von einer Tankstelle hier fahren. Dummerweise gibt es diese Tankstellen mehrfach in der Stadt und mein Gastvater setzte uns leider an der falschen ab. Bis wir das herausgefunden hatten, waren es auch noch weniger als 10 Minuten bis 13 Uhr und wir überlegten ein Taxi zu rufen.

Zufällig war aber der Vater von der jungen Frau an der Tankstelle, die wir gefragt hatten, auch dort und bot kurzerhand an, uns dort hin zu fahren  Sowas gibt es nur in Irland! Unglaublich, die Freundlichkeit und Hilfbereitschaft der Iren!!!!!!

Den Bus hatten wir also erreicht und ca. 4 Stunden später auch Dublin. Simone war mittlerweile ziemlich nervös nicht ins Stadion zu kommen, da man für die Stehplätze, die wir hatten mindestens 16 sein musste ohne Eltern, und im Internet und Radio vorher strenge Alterskontrollen angekündigt worden waren. Ich musste mir darüber glücklicherweise keine Sorgen machen, haha

Dort hat uns keiner zweimal angeguckt. Das zu strengen Alterskontrollen.

Allerdings war es unglaublich wie viel Security da rumlief! Überall Absperrungen, Taschenkontrollen (Wasserflaschen wurden rausgenommen, ne Glasflasche mit Parfüm nich??? Noch dazu, dass innendrin dann überall "keep hydrated" gesagt wurde?!) und Bändchen, und was weiß ich. Die einzelnen Zonen des Stadions waren auch strikt von einander getrennt.

Um etwa 6 Uhr standen wir in unserer Zone. Dann hieß es warten, netterweise haben sie aber auf den riesigen Bildschirmen ein paar Musikvideos von Bands derselben Zielgruppe laufen lassen und die Stimmung war schon ganz gut :))

Die Vorband dann, um kurz nach 7 Uhr, war, zu meiner Überraschung, echt gut! Was ich davor von denen gehört hatte, fand ich eher weniger berauschend, aber was 5 Seconds of Summer da abgeliefert hatten, war super! Emma neben mir war im siebten Himmel ihren vertrauten Akzent zu hören, da 5SOS wie sie aus Australien kommen

Die meiste Zeit des Konzerts hat es geregnet, richtig geregnet! Aber irgendwie nimmt man das in der Menge kaum war außer wenn dir gerade ein Tropfen direkt ins Auge fällt (is mir 3mal! passiert).

Nach der Vorband war Umbau und die Security-Leute haben ein paar Becher Wasser verteilt. Dann haben sie ein paar richtige Partysongs gespielt um die Menge ein bisschen aufzulockern und anzuheizen. (In unserer Zone war nicht so viel Gedränge, aber näher an der Bühne schon deutlich)80 000 Menschen, die Macarena tanzen!! Das haben die Jungs auch später nochmal auf der Bühne gemacht, haha ;D

Schließlich um etwa 8:30 kam One Direction und aaaaaaah! Ich kann dieses Konzert nicht beschreiben! Nialls Lächeln als grüne Luftballons herumflogen, Harrys mieser, mieser "Knock, Knock" - Witz. Liam die ganze Zeit rumtanzend, Louis, der sich endlich mal wieder rasiert hat (manchen Leuten steht ein Bart einfach nicht ) und Zayns Haare ...

Es war GENIAL!

Die ganze Zeit Witze über den Regen, der eeeecht heftig war manchmal (und Liam hatte ein weißes Shirt an!!!). Und dann haben sie noch gesagt, dass die Show am Freitag echt super war, aber diese hier besser ist und ooooohhh, diese Konzerte bedeuten Niall so viel, in Croke Park zu spielen war immer ein Traum von ihm und er, aus diesem kleinen Kaff (immer noch größer als Castlebar ;D) hat es geschafft! Liam war auch super happy und meinte, dass das einer der besten Gigs ist, die sie je gehabt haben!

Okay, okay, ich denke ich sollte mich etwas beruhigen. Die Erinnerungen sind noch so frisch, wisst ihr ;D Aber erstmal genug Fangirling, es mag ja nicht jeder One Direction :))

Nach dem Konzert (Ende ziemlich genau 22:15) sind wir dann praktisch zum Bus gerannt, der sollte nämlich eine halbe Stunde später fahren; und saßen schließlich noch 45 Minuten drin rum, bis jeder angekommen war -.-

Um Viertel vor drei Uhr morgens, waren wir wieder zurück in Castlebar und Paula, Simones Gastmutter war so unglaublich lieb, uns um diese Zeit in der Stadt abzuholen! Ich hab mich dann mehr oder weniger ins Haus geschlichen und lag schließlich, endlich, um Viertel vor 4 im Bett :))

Was für ein Tag! Viel Stress, aber das war es wert!

Was für ein geniales letztes Wochenende meines Auslandsjahrs!

So, jetzt muss ich aber noch ein bisschen für meine Tests nächste Woche lernen ;)) Weiß nich ob ich es schaffe noch einen Blogeintrag aus meiner Gastfamilie zu schicken, aber es ist mein fester Vorsatz, alles, was es noch zu erzählen gibt (bis auf einen Rückblick) noch in Irland zu schreiben, wenn ich demnächst zwei Wochen mit meinen Eltern durchs Land fahre!

Liebe Grüße, aus Castlebar!

Leonie

Croagh Patrick

Montag, 19.05.2014

Jaja, wir haben es tatsächlich getan

Wenn man über 9 Monate in County Mayo wohnt, ist es einfach Pflicht den "heiligsten Berg Irlands" zu besteigen, der ja fast um die Ecke liegt ;D Wirklich! Ich kann den von unserer Einfahrt aus sehen! An einem Tag mit gutem Wetter zumindest ... Ansonsten verschwindet die Spitze in den Wolken, oder auch einmal der ganze Berg.

Hier kann man sogar den Weg hoch sehen Von der Einfahrt Gezoomt Vom Strand in Westport aus

Im Rahmen der Youth Pilgrimage ist dann auch der No Name Club hinaufgestiegen und wir natürlich mit ;D ansonsten muss man nämlich den Bus nach Westport und von dort dann ein Taxi zum Berg nehmen um hinzukommen, so war es kostenlos und wir haben sogar noch ein bisschen Essen gratis bekommen, haha

Leider haben wir uns da wohl den schlimmsten Tag ausgesucht. Der Freitag davor war ein wunderschöner Tag, so wie der Sonntag danach ... nur Samstag war mehr als bescheiden. Kalt, windig, neblig, Nieselregen.

Am Fuß des Berges auch noch das beruhigende Schild: "Do not climb when wet or foggy!" Danke.

Irgendwie hatte ich mir diesen Aufstieg sowieso etwas anders vorgestellt ... Im Internet heißt es der Aufstieg dauert 2 Stunden, unsere Gastfamilien meinten 3 und hatten noch ein paar Infos bereit, die sich als sehr wahr herausstellten.

Der Aufstieg besteht aus drei Phasen. Phase 1, mittlere Steigung, dauert gefühlte Jahrhunderte und einige Kräfte (eigentlich hat mein Fitnesszustand schon beim Hügel und den Treppen zum Berg aufgeschrien ;D). Besonders ermutigend war auch, dass wir dank Nebel weder das Ende der Phase 1 entdecken konnten, noch die Spitze des Berges neben uns (was uns allerdings vll etwas Entmutigung erspart hat ...). Diese Phase absolviert man nämlich nicht einmal auf Croagh Patrick, sondern auf einem Berg daneben.

Phase 2 ist einfach wunderbar, für einen kurzen Moment hatte sich sogar der Nebel verzogen und uns bot sich ein ziemlich netter Ausblick. Der Wind allerdings war nicht so freundlich, man fühlte sich schon deutlich zur Kante gedrückt ...

In dieser Phase ist es ziemlich eben, man wandert um eine Kurve um zum eigentlichen Croagh Patrick zu kommen, wo man dann den ermutigenden Anfang von Phase 3 erblickt.

Phase 3 ist steil, steinig, rutschig ... und verdammt steil! (Seeeehr steil!). Der Weg selbst ist im Gegensatz zu Phase 1 nicht sonderlich lang, dennoch braucht man genauso viel Zeit dafür. Hier spart man dann auf dem Rückweg Zeit, wo man mehr oder weniger rutschend/fallend in 20 Minuten wieder in Phase 2 ist.

Phase 3

Netterweise machen die Leute, an denen man vorbeikommt, die schon wieder auf dem Rückweg sind, auf diesem Teilstück viel Mut :)

Und dann, irgendwann, ist man tatsächlich oben und wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Normalerweise.

Wir sahen überhaupt nichts. Wortwörtlich. Wir waren in den Wolken gefangen, konnten kaum die kleine Kirche auf dem Plateau ausmachen.

Meine Dreier-aufstiegsgruppe (irgendwann teilt sich das von alleine ein, von Tempo und Ausdauer und so ... zwei sind uns abgehauen ) war dann auch leider zu langsam und wir haben den Gottesdienst für die Youth Pilgrimage verpasst ... naja, also schnell ein Foto gemacht und ab wieder runter ...

Die einzige Motivation war letztendlich das versprochene Essen unten, sonst hätte ich vll auf halber Strecke ein Nachmittagsschläfchen gehalten ;D Im Regen natürlich ...

 

Ich bin froh es gemacht zu haben, aber so schnell kriegt mich selbst bei bestem Wetter da niemand wieder hoch! Heute ist Montag, und meine Beine spüre ich immer noch -.-

Heilig ist Croagh Patrick übrigens, weil St. Patrick da hochstieg, für 40(?) Tage fastete und eine Glocke auf einer Seite runterwarf, wodurch er alle Schlangen aus Irland verbannte.

Besonders religiöse Leute haben früher den Berg einmal im Jahr nachts und ohne Schuhe bestiegen ... das ist jetzt nicht mehr erlaubt. Zumindest nachts.

Und dann gibt es natürlich auch die Fitnessfanatiker, die zum Spaß einmal hoch und runter RENNEN! Jaaaa, die sind echt, ich hab welche gesehen

Achievements Day + Choir Auftritt

Freitag, 16.05.2014

Ich weiß nicht, ob das alle irischen Schulen so machen, aber bei mir gab es letztens den sogenannten "Achievements Day". Nach der Mittagspause versammelte sich dafür die komplette Schule in der Turnhalle (Das war eng!!) und dann ging es los.

Im Prinzip kann man für fast alles ein "Certificate" bekommen. Es ging über Schüler, die an Wettbewerben im Rahmen des Kunstunterrichts teilgenommen hatten über die ganzen Schulsportteams (inklusive "player of the year", "most improved player", usw.) bis zu den Fehltagen.

Martje zum Beispiel bekam sogar ein Certificate als "player of the year" im Gaelic Football Team, einfach weil sie und eine Irin die einzigen waren, die noch regelmäßig zum Training gekommen waren, bevor das Team nur 2 Monate (oder sowas) nach Schulbeginn aufgelöst wurde.

Ich bekam insgesamt 2 Certificates, eines weil unser Chor den großen Chorwettbewerb gewonnen hatte und noch eines dafür, dass ich im ganzen Jahr nur 2 Fehltage hatte. Hätte ich das mal vorher gewusst ;D Leute mit 0 Fehltagen haben zusätzlich noch so eine echt coole Plakette gekriegt ;D

Solche tollen Plaketten gab es auch noch für die anderen "großen" Achievements, wie "student of the year", die von den Lehrern gewählt werden.

In derselben Woche hatten wir dann auch noch einen kleinen Chorauftritt in Ballintubber Abbey (kleine Kirche, in der auch irgendein Star geheiratet hat soweit ich weiß ) Es war kein Wettbewerb sondern irgendsowas wie ein Chorfest, das an 4 Wochenenden in der Gegend stattfand.

Mit dabei war ein UNGLAUBLICHER amerikanischer Uni-Chor (sowas hatte ich noch nie gehört!! ), ein großer Chor aus Dublin und der kleine Kircheneigene Chor. Dabei waren wir natürlich bei weitem nicht die Besten, aber wir waren immerhin auch nur ein Schulchor :)

War aber echt schön und beeindruckend bei den anderen zuzuhören, auch wenn ich vor dem letzten Lied gegangen bin (und damit Tee und Kekse verpasst habe ) Aber vorher hieß es, es wäre garantiert weit vor 10 Uhr zuende und ich hatte meinem Gastvater dann eben 10 gesagt ... Um 10 nach 10 konnte ich dann einfach nciht mehr warten, besonders da manche Lieder eeeewig dauerten.

 

Traveling

Sonntag, 04.05.2014

Von Anfang an war geplant in meinen Osterferien die "große" Reise anzutreten. Dafür musste erstmal ein Reisegefährte her, da meine Organisation es eher ungern sieht alleine zu verreisen und mal ehrlich, zu zweit macht das alles doch doppelt Spaß!

Glücklicherweise hatte ich mich bis dahin mit Simone angefreundet und wir hatten in etwa dieselben Wünsche für unsere Reise. Bei einer anderen Austauschschülerin war es leider einfach sehr unsicher ob sie jetzt mit uns in den Süden, oder auf eigene Faust in den Norden wollte.

Die Zwei-Wochen vorher Frist haben wir schließlich auch noch knapp hinbekommen (ich hatte dummerweise kein Formular mehr und ein bisschen Probleme, das dann noch aufzutreiben ). Und dann ging es ja auch schon los.

Am ersten Tag sind wir per Bus ins vertraute Galway gefahren, ganz in Ruhe und ohne Stress. Das Hostel dort (Sleepzone Galway) war auch echt schön, mit kostenlosem W-Lan und sogar zwei Toiletten im Zimmer, haha

Mit den ganzen verschiedenen Sprachen um uns herum, wurde die Kommunikation zwischen Simone und mir auch zunehmend Deutsch, wenn auch nicht komplett, weswegen wir einige seltsame Blicke von deutschen Touris bekommen haben. (Wieso zur Hölle reden die jetzt bitte Englisch?!)

Am nächsten Tag ging unser Touri-Programm weiter mit einer Bustour durch den "Burren" (Irisch für: rocky place) und zu den obligatorischen Cliffs of Moher. Unser Tourguide hatte dabei einen seeehr starken irischen Akzent und hat auch ein paar Kobolde (Leprechauns) durch den Bus gejagt ;D

Abbey auf dem Weg zu den Cliffs Castle auf der Rückfahrt Altes Herrenhaus Mit Blick auf den Burren Klischee Irland   Geography Features

An den Cliffs of Moher sterben jährlich etwa 16 Menschen! Ziemlich unheimlich, da solche Vorkommnisse (meistens Selbstmord) nie in den Nachrichten kommen ... Als ich das (wieder zurück) meinem Gastpa erzählt habe, meinte er nur, dass sich früher auch in unserem lake in Castlebar viele Leute umgebracht hätten ...

Mit diesem Bus waren wir den ganzen Tag unterwegs und hatten gerade noch Zeit uns eine große Flasche Wasser zum Auffüllen kleinerer Flaschen zu kaufen, bevor die Shops alle geschlossen haben. Wieso schließt in Irland alles um 18 Uhr???? Aber dafür haben die meisten Läden auch Sonntags offen ...

Nach dieser Nacht haben wir unser Hostel dann auch schon wieder verlassen und den Bus nach Cork genommen, insgesamt ca. 3 einhalb Stunden Busfahrt! Manche fragen sich jetzt vielleicht warum wir nicht den Zug genommen haben, aber das wäre 1. sehr viel teurer gewesen und 2. gehen in Irland alle Zugstrecken nach Dublin. Von unserer Heimat in Castlebar (mehr oder weniger NordWesten) hätten wir also erst nach Dublin gemusst (MitteOsten) und von dort nach Cork (SüdOsten), hätten im Endeffekt also wahrscheinlich noch länger gebraucht ;DD

In Cork angekommen war ich erstmal nicht so glücklich ... Die Teile von Cork, die außerhalb der Innenstadt liegen, kamen mir doch stark verfallen vor mit abblätternder Farbe und eingeschlagenen Fenstern. Sonderlich sicher fühlten wir uns auf dem Weg zum Hostel eher nicht ... und mussten dann auch noch eine halbe Stunde warten bis wir einchecken konnten. Die Hostelleiterin war aber super nett dort, hat uns gleich einen Stadtplan gegeben und Tipps für Dinge, die wir machen wollten.

Im Zimmer dann jedoch der Schock! Wir konnten zunächst keine Steckdose finden!

Nach einer kurzen Stadtentdeckung, Abendessen und Einkauf für Frühstück (war in diesem Hostel nicht inklusive) entdeckten wir sie dann jedoch hinter der Tür .

Jaaaa, wir haben uns in diesen 6 Tagen wirklich seeehr gesund ernährt (Achtung Sarkasmus!), aber die Küche im zweiten Hostel war auch nicht wirklich vertrauenserweckend ...

Cork ist übrigens beeinflusst von Flut und Ebbe ;) als wir das erste mal durch die Stadt sind und die Brücken praktisch auf dem Fluss schwammen, kam uns das schon etwas komisch vor ;D

Der nächste Tag sollte unser Shopping-Tag werden und ich muss sagen, die Innenstadt von Cork entschädigt für alle Außenbezirke! Es ist einfach nur wunderschön!! Und Shoppen kann man da natürlich auch gut, haha. Als uns die Füße weh taten, sind wir dann relativ spontan ins Kino gegangen (für günstige 5,50€ Wow!) und haben im Hostel Simone die Haare getönt um uns auch ohne W-lan zu beschäftigen  

Den letzten richtigen Tag in Cork haben wir dann für eine kleine Entdeckungsreise genutzt. Mein Gastvater hatte mir schon zuhause empfohlen in Cork doch in so einen Wildlife Park zu gehen, der sehr schön sein sollte und nach Cobh, eine Hafenstadt, die der letzte Ankerplatz der Titanic vor ihrer Atlantikfahrt war.

Unser Hostel war praktischerweise kaum 3 Minuten vom Bahnhof entfernt und der Zug fuhr normalerweise jede Stunde ... An diesem Tag arbeiteten sie jedoch an der Strecke genau vor Fota (dem Wildlife Park) und stattdessen gab es an der Haltestelle davor einen Bustransport. Der Park hat mir super gefallen, wir hatten echt Spaß und vieeeel fotografiert :))

Black Swan Giraffenfamilie

Dann wollten wir weiter nach Cobh und machten uns auf den nächsten Bus zu erreichen, für den wir extra gefragt hatten wann er denn kommen sollte (immer um halb).

Tja, eine Stunde später standen wir immer noch da (und wir waren schon um ganz da gewesen). Eine andere Familie, die mit uns gewartet hatte, rief dann irgendwo an und fragte nach. Es kam raus, dass ab 4 die Züge wieder fuhren und keine Busse mehr -.- Das hatte uns natürlich niemand gesagt, danke!

Also rennen wir mit der Familie wieder durch den kompletten Park, da der Bahnhof natürlich auf der anderen Seite des Parks lag. Ich war schon echt froh, dass wir sozusagen durch den Ausgang wieder in den Park gekommen sind, da die Eingänge bereits zu waren ... Auf dem Weg fanden wir dann lustigerweise heraus, dass diese Familie ebenfalls eine Austauschschülerin hatten, aus der Schweiz, die mit einer anderen Organisation ein Jahr in Irland verbrachte. Hihi, also tauschten wir uns auf dem Weg ein bisschen mit ihr aus, sie wohnt nämlich in Cobh.

Am Bahnhof angekommen, fuhr uns der Zug direkt vor der Nase weg ... der nächste kam in 40 Minuten. Simone war mittlerweile leicht verzweifelt und obwohl sie auf der Hinfahrt mir noch das Versprechen abgerungen hatte auf jeden Fall nach Cobh zu gehen nach dem Park, wollte sie jetzt nur noch zurück ins Hostel ... der Zug kam um 20 vor 6 und das Titanic Museum in Cobh schloss um 6. Damit war diese Möglichkeit sowieso vorbei.

Naja, wir fuhren also zurück nach Cork, hatten zuviel für unser Zugticket bezahlt (da wir es bis Cobh gekauft hatten -.-) und fielen, nach einem schnellen Abendessen irgendwo, relativ schnell ins Bett.

Der nächste Tag war dann im Prinzip nur unsere Rückreise. Erst von Cork nach Galway, dann in Galway ein Eis gekauft und die Abendsonne genossen und dann den Bus zurück nach Castlebar.

Insgesamt hatten wir eine Menge Spaß und haben viel entdeckt und noch dazu:

KEINEN TROPFEN REGEN IN SECHS TAGEN!!!!

Sowas muss in Irland erstmal passieren. (Eben immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein )

Mein Geburtstag

Donnerstag, 27.03.2014

Jetzt ist es genau eine Woche her: letzte Woche bin ich 17 geworden. Das Wochenende davor bin ich mit meiner Gastfamilie auf eine Hochzeit gegangen und somit war nix mit Part oder Ähnlichem (nicht, dass ich das vorgehabt hätte ;D zu faul um was zu organisieren).

Sobald ich aufgewacht war, hatte ich schon vier süße Nachrichten  Mit berechtigter Sorge lief ich dann allerdings in die Küche … ob mein bevorstehender Geburtstag durch das chaotische Wochenende untergegangen war? Was sollte ich machen, wenn sie es vergessen haben?

Zuerst einmal war alles wie jeden Morgen, ich treffe meinen Gastvater in der Küche und er wuselt für zwanzig Minuten durchs Haus und Garten bevor wir zur Schule fahren. Dann verschwand er für einige Zeit im ersten Stock und als er wiederkam plötzlich: „It's your birthday today, isn't it? Happy birthday!“

Hahaha  Ich nehme stark an meine Gastmutter hat ihm im Halbschlaf dran erinnert

In der Schule gratulierten mir ein paar Freunde und in Chemie hab ich gelernt, dass an meinem Geburtstag der Typ geboren ist, der Sauerstoff entdeckt hat, wenn das nichts ist! Eine Irin hatte übrigens auch am selben Tag Geburtstag, das war eine lustige Begrüßung zwischen uns am Morgen!

„Happy Birthday, Leonie!“ – „Happy Birthday, Leann!“

Nach der Schule erwartete mich dann aber eine Überraschung. Ich hatte eigentlich nur vorgehabt mit ein paar Freunden eine heiße Schokolade trinken zu gehen, als Martje und Simone plötzlich mit Kuchen und riesigem Geschenkkarton ankommen :*** (Hatte mich auch schon gewundert, warum an Martjes Sandwich an dem Tag grüne Lebensmittelfarbe war ;D)

Unglaublich wie viel Mühe sie sich gemacht haben! Obwohl ich ja ein weeeenig misstrauisch war, als Simone auf meine Frage, was sie denn am Wochenende gemacht hat, nur antwortete, dass es unhöflich ist, das so kurz vor meinem Geburtstag zu fragen :DD

Luv ye, girls!!! :***

Wieder zuhause hatte dann auch meine Gastfamilie noch Karte und Geschenk für mich, ganz viel mit Katzen (haha, sie haben wohl gemerkt, dass ich die drei Katzen hier den fünf Hunden vorziehe! Die Hunde sind aber auch supi :))

Ein schöner Tag wars!

In den Tagen davor und danach hab ich auch noch Briefe und Pakete bekommen, danke an alle, die an mich gedacht haben! Hab vor demnächst mal ein paar Briefe zurück zu schicken ... oder vll Karten, wenn ich in den Osterferien durch Irland reise

 

Eine irische Hochzeit

Donnerstag, 27.03.2014

Von Anfang an war klar, dass ich im März auf eine Hochzeit gehen würde. Meine Gasteltern hatten das bereits beim ersten Telefonat erwähnt.

Beim Sommerfest davor noch in Deutschland hatte mir meine Oma ein Kleid geschenkt, das sie etwa in meinem Alter selbst gemacht hatte und eeeecht schön ist. Meine Mutter hatte damals lustigerweise gesagt: "Falls du auf eine Hochzeit oder sowas gehst, schicken wir dir das nach Irland"

Anfang März haben sie mir also tatsächlich das Kleid geschickt, ich passte glücklicherweise noch rein haha  Allerdings ... März in Irland ist einfach nicht warm genug für ein ärmelloses Kleid und meine normale Jacke ging einfach gaaaar nicht mit dem Kleid. Die letzten Wochen vor der Hochzeit (übrigens die Hochzeit des Bruders meines Gastvaters) verbrachte ich also damit, nach etwas Passendem zum Drüberziehen zu suchen. Am Wochenende davor hab ich dann auch noch einen netten Cardigan gefunden und wartete jetzt nur nervös darauf was mich denn dort erwarten würde.

Am Hochzeitssamstag bekamen wir viel Besuch zum großen Frühstück und gegen Mittag wurde sich dann fertig gemacht. Die Küche wurde sozusagen zum Haarsalon als meine Gastschwestern sich um Frisur und Make-up meiner Gastmutter kümmerten und mir auch noch kurz die Haare glätteten :))

Als es dann endlich losging, fuhren wir zu allererst in den Pub, der praktischerweise direkt neben der süßen (runden) Kirche lag. Ein Getränk später ging es dann zur Zeremonie, die zu meinem Erstaunen in einer halben Stunde komplett fertig war. Der Bräutigam war sooo nervös, haha  

Das Ganze war eigentlich echt schön, mit einem Gitarrenspieler und keltischen Sängerin. Das Einzige was ich etwas seltsam fand war wie der Pfarrer betont hat, dass Gott der Braut helfen soll eine gute Hausfrau und Mutter zu sein ... Mind. 2 Kinder hatten sie da übrigens schon.

Der kleine Sohn von meiner Gastschwester war natürlich auch dabei und etwas aufgedreht, sodass während der Zeremonie mehrere Leute mit ihm rausgingen. Nach der Zeremonie ging es, ganz große Überraschung, wieder in den Pub.  Abermals nur für ein Getränk und dann fuhren wir die 5 Minuten zur eigentlichen Location.

Breaffy House, ein wirklich schönes 4-Sterne Hotel und sozusagen das Luxus-Hotel der Region. Zum Empfang gab es dann "mulled wine" für alle und für 1-2 Stunden wurde sich nur unterhalten.

Bis es endlich Zeit zum Essen war, waren alle schon ziemlich hungrig und im Saal wartete noch eine Überraschung. Der Kellner an unserem Tisch war nämlich: der Typ, der beim Pantomime die Hauptrolle des Prinzen hatte! Das war wirklich irgendwie lustig, besonders da ich irgendwann bei Panto-Proben sogar mal aufgeschnappt hatte, dass er in irgendeinem Hotel Kellner ist  Damit hatte ich aber echt nicht gerechnet! Keine Ahnung ob er mich auch erkannt hatte, zumindest ist er beim Bestellen immer zuerst zu mir gegangen

Das Essen war meiner Meinung nach GENIAL! Dieser Lachs ist mir im Mund wirklich zerfallen *.* Nach der Hochzeit gab es wegen dem Essen aber noch einige Probleme, weil mehrere Gäste meinten davon eine Lebensmittelallergie bekommen zu haben, was so wie meine Gastfamilie es mir erzählt hat aber unwahrscheinlich und einfach auf zu viel Alkohol an dem Abend zurückzuführen ist.

Später gab es natürlich auch die Reden, von denen manche seeehr lustig waren, besonders weil der eine Typ Probleme mit dem Mikro hatte und man daher nur jedes zweite Wort verstanden hat ;D

Irgendwann kam dann auch noch eine kleine Band und hat hauptsächlich Lieder gespielt, die anscheinend in Irland bekannt sind. Ich kannte jedenfalls fast keine, aber sonst jeder :D Meine Gastfamilie hat mich auch ein bisschen auf die Tanzfläche gezwungen, aber das war ehrlich gesagt schon irgendwie seltsam, da alle anderen in Pärchen gekommen waren (meine beiden Gastschwestern mit ihren Freunden und natürlich meine Gasteltern) und ich daher im Prinzip allein getanzt habe ...

Naja, an diesem Tag hab ich definitiv meinen neuen Hohe-Schuhe-Tragen Rekord aufgestellt: 11 Stunden!!! Allerdings mit recht viel Sitzen natürlich :)

Gegen Mitternacht habe ich es dann geschafft mit meiner Gastschwester nach Hause zu gehen, die nach ihrem Sohn schauen wollte. Sie hat mich dann bei mir abgesetzt und ich sparte mir weitere 4 Stunden, puuh. Ich glaube nicht, dass ich eine weitere Stunde in den Schuhen überstanden hätte!!

Im Prinzip war es also eine schöne Hochzeit, nur blöd, dass ich eben nur meine Gastfamilie dort kannte und das Brautpaar flüchtig ... Ansonsten hätte ich bestimmt mehr Spaß gehabt, aber ein schlechtes Erlebnis war es jetzt definitiv nicht!

 

 

St. Patricks Weekend

Donnerstag, 27.03.2014

Schon etwas her, aber besser spät als nie berichten

Was soll ich sagen? Es war wohl eines der besten Wochenenden, die ich hier hatte, wenn nicht das Beste überhaupt!

Am Freitag war ich auf eine Überraschungsparty für den Boyfriend einer Klassenkameradin eingeladen, ein 18. Geburtstag, der hier in Irland meist mit einer ausschweifenden Party gefeiert wird. Kein Wunder, dass meine Gasteltern nicht wirklich begeistert waren ... Aber da es keine Hausparty war, sondern im Vereinshaus  irgendeiner Sportart (fragt mich nicht!) stattfand, das eine geregelte Bar besitzt und von einem Bekannten meiner Gasteltern geführt wird, haben sie schließlich zugestimmt.

Mir hat die Party echt Spaß gemacht, auch wenn die Band seeeehr laut war und am Ende alle, die noch nicht gegangen waren, einfach vollkommen dicht waren  Martje und ich hatten auch ohne Alkohol Spaß :)) Martje hat diese Nacht auch bei mir übernachtet, da sie nach einem Gastfamilienwechsel fast eine halbe Stunde Fußmarsch von der Innenstadt entfernt wohnt und natürlich nicht mitten in der Nacht nach Hause laufen will. Wir waren am Ende aber so aufgedreht, dass wir laaaang nach der Party noch wach waren und mit der Spracheingabe meines Handys gespielt haben (Simone hat uns erstmal nicht geglaubt, dass wir nüchtern waren, haha ). Scheinbar hatten wir eine interessante Diskussion über Mietwägen ... Was mein Handy auch immer aus unserem Lachen meinte zu erkennen ;D

Der Samstag dann war relativ normal, wir haben das gute Wetter für einen Spaziergang genutzt, sind in die Stadt gegangen und haben Kleinkram für St. Patricks Day gekauft (grünes Haarspray und so ;D)

Am Sonntag war in Castlebar die Parade, ausnahmsweise einen Tag vor St. Patricks Day, da der Gaelic Football Club der Stadt im im Club Finale war und dieses Spiel am nächsten Tag stattfand. Die Parade war ... ziemlich grün, es war ziemlich kalt und mir das Ganze zweimal antun wollte ich nicht unbedingt ;D Hauptsächlich bestand es aus Sport-Vereinen der Stadt, den Grundschulen (is irgwie Tradition) und lokalen Geschäften und der Feuerwehr, oder so ...

Einige Sachen waren ganz nett, die meisten nicht sehr berauschend, aber wenigstens war niemand (oder zumindest nicht auffällig) betrunken, wie das in Deutschland bei den ähnlichen Faschingszügen ja üblich ist :)) Sonderlich viele Leute waren allerdings auch nicht da ...

Montag war dann der tatsächliche St. Patricks Day und wir hatten natürlich keine Schule (langes Wochendende, yeaah!). Der No-Name-Club hat für genau 48 Leute günstig Bus und Ticket für das Clubfinale in Dublin organisiert und Martje und ich waren glücklich genug dabei zu sein! Auf dem Weg sind wir auch an Mullingar vorbeigekommen (keine Ahnung warum ich da so durchgedreht bin, lalala ) und ham dann an so einer Raststätte halt gemacht, die auf der Hinfahrt fast leer war und auf der Rückfahrt soooo vollgestopft!

Hihi :D

Dann waren wir in Dublin und haben nach einer Weile den Weg zum Stadion gefunden. Dort haben wir uns allerdings nicht auf unsere Plätze gesetzt, sondern uns einfach in die fast leere erste Reihe gehockt (uns hat niemand verscheucht, was solls ;D). Am selben Tag war auch das Club Finale im Hurling und wir haben davon noch die zweite Halbzeit mitbekommen (manchmal bin ich schon echt zusammen gezuckt, wenn der Ball in unsere Nähe flog!)

Irgendwann ist auch Simone zu uns gestoßen, die ihren Trip nach Dublin mit zwei anderen Austauschschülern selbst organisiert hatte um auch noch die große Parade in Dublin zu sehen (viel gesehn ham sie aber auch nicht ...). Sie wurde dann etwas sentimental ... im Mai spielt ja One Direction in diesem Stadion und da alle Tickets schon lange ausverkauft sind, wird sie wohl nicht dabei sein (ich hätte sie gerne begleitet ;D)

Dann begann das Spiel wegen dem wir gekommen waren, mal wieder Dublin gegen Castlebar (siehe Finale All Ireland, nur dass es jetzt um Clubs statt um Counties ging). Tja, und mal wieder hat Castlebar verloren ... Ich glaube ja langsam wirklich an diesen Fluch, der Mayo angeblich solange vom Sieg im Gaelic abhält bis alle Mitglieder der letzten siegreichen Mannschaft gestorben sind (3 oder so sind noch übrig ;D).

In der Halbzeitpause erwartete uns jedoch noch eine Überraschung: Keywest! Die Band, von der ich schon in meinem ersten Dublinausflug erzählt hatte und von denen ich auch Simone und Martje beim letzten Daytrip nach Dublin begeistert hatte! Simone hatte noch dazu gerade einen Twitteraccount erstellt und das gleich getweetet. Eine Stunde später wurde ihr Tweet von der Band selbst favorisiert und retweetet!!!!! *kreisch*

Die sind auf dem Weg etwas Großes zu werden, wenn ihr mich fragt!

Den Rückweg zum Bus haben wir nach dem Match tatsächlich ohne große Probleme gefunden und sind schließlich hundemüde nach Hause gekommen (auf der Rückfahrt ham sie die ganze Zeit gesungen ... Mein Gastpa meint, dass machen Iren immer, wenn sie verlieren ...).

Und das war mein St. Patricks Weekend ;)

Plötzlich Deutschlehrerin?!

Donnerstag, 27.03.2014

 

Es gibt so viele kleine, nette Erlebnisse hier, die ich einfach mal in diesem Blogeintrag zusammenfasse, auch wenn manche schon etwas älter sind (das längste schon eineinhalb Monate, hihi ;D)

No-Name-Club Theaterspielen

Seit ich im Jahr vor meinem Abenteuer Irland im Jugendclub meines örtlichen Stadttheaters gewesen bin, hat mich der Theatervirus fest im Griff. Umso größer war also die Vorfreude als ich auf Facebook entdeckte, dass das nächste No-Name-Club Treffen ein Theaterworkshop sein sollte. Simone war auch begeistert und zusammen überzeugten wir noch Emma und Martje. Pünktlich waren wir vor Ort ... und warteten. 20 Minuten später waren gerade noch zwei weitere Personen aufgetaucht und hatten sich schnell wieder verzogen als sie sahen, das nur wir da waren. Die Frau, die das örtliche Jugendtheater leitete, schüttelte nur den Kopf und meinte, wenn nicht mindestens 12 Leute dabei wären, könne sie nichts machen (was nebenbei gesagt, totaler Unsinn ist! Sobald auch nur zwei Leute da sind, kann man bereits lustige Improvisationen machen). Besagte Frau ging also auch und die Leiter des No-Name-Clubs fragten uns, ob sie stattdessen versuchen sollten, dass wir nebenan noch eine freie Bowlingbahn nutzen dürfen, auf ihre Kosten dann. Weder Simone noch ich waren von dieser Idee allerdings sonderlich angetan, also fragten wir ob wir stattdessen einfach im Raum bleiben und unseren eigenen Theaterworkshop aufziehen dürften. Leicht verwundert, stimmten sie zu und tauchten eine halbe Stunde später sogar mit einer Tüte Snacks für uns auf. So verbrachten wir also den Abend zu viert und hatten unglaublich Spaß mit freien Improvisationen inklusive Snacks und Getränken ;)

Chorwettbewerb

Der Chor in meiner Schule (der tatsächlich ein Unterrichtsfach ist!) hatte mich von Anfang an beeindruckt. Schon in der ersten Stunde hatten sie einfach losgesungen, ganz ohne Aufwärmen und es klang fantastisch. (Nicht zu vergleichen mit meiner bisherigen Chorerfahrung in der 7. Klasse, bei der wir nach einem Schuljahr Proben nicht so gut geklungen hatten!). Nun war ich ein Teil davon und Chorwettberwerbe gehörten dazu. Leider sollte es in diesem Jahr nur zu einem gehen und nach ewigen, wiederholten Proben, war die Motivation der Klasse stark gesunken. Doch hier kam noch eine Besonderheit ins Spiel: Das Einzige, was uns am Ende noch motivierte unser Bestes zu gebe , war es für unsere Lehrerin zu tun, da diese sich so viel Mühe mit uns gemacht hatte. In Deutschland meiner Meinung nach fast unvorstellbar.

Da waren wir dann ... und sollten gegen fünf andere Chöre antreten, manche davon sogar gemischt oder außerschulisch. Die Nervösität war riesig. An alles musste schließlich gleichzeitig gedacht werden: Lächeln, ruhig stehen bzw. (bei unserem fröhlichen Lied) locker mitschwingen, immer auf unsere Lehrerin schauen, den Einsatz nicht verpassen, auch bei den Disharmonien die Töne treffen ... Und ganz schnell war es dann plötzlich vorbei. Wieder auf unseren Plätzen wurde verglichen und gerätselt auf welchen Platz wir kommen würden ... die meisten waren am Ende der Meinung, dass es für den dritten Platz gereicht haben musste.

Dann kam die Verkündung ... Dritter wurde ein Chor, den wir eigentlich unter uns eingestuft hatten, Zweiter hingegen der Chor, den wir als Sieger gedacht hatten. Wir waren schon traurig, dass wir es nicht mal auf den dritten Platz geschafft hatten, als es plötzlich hieß: St. Josephs Senior Choir.

Kurz: Wir rasteten aus! Das Gefühl in diesem Moment ist nicht zu beschreiben, wir schrien wie aus einem Mund, sprangen auf, fielen uns gegenseitig in die Arme. Niemand hatte noch damit gerechnet!

Die Entscheidung war haarscharf gewesen. Wir hatten am Ende mit 94 Punkten gewonnen, einen Punkt besser als der Zweitplatzierte und das nur aufgrund der stärkeren Kontraste zwischen unseren Liedern (einmal The Seal Lullaby - sehr langsam, kompliziert, zur Hälfte nur aus ooohs bestehend; und Matchmaker - heiter, flott, energetisch). Im Nachhinein war das wohl eines der schönsten Erlebnisse meines Jahres in Irland.

Daytrip nach Dublin

Dieser Daytrip hatte gleichzeitig einen sehr bitteren Beigeschmack. Zwei Wochen zuvor war Simones Großvater plötzlich gestorben. Gut, ganz so plötzlich war es dann auch nicht, da Simone schon vor ihrer Reise nach Irland wusste, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Opa in diesen 5 Monaten stirbt, relativ hoch sein würde. Ein Schock war es trotzdem ... Zur Beerdigung und ein paar Tage länger, flog Simone nach Deutschland zurück und als sie an diesem Samstag zurück kam, wollten wir sie in Dublin abholen und einen schönen Tag mit ihr dort verbringen. Und ja, es war auch ein sehr schöner Tag :) Gutes Wetter, wir sahen Keywest in der Grafton Street (wobei ich mir diesmal beide Alben kaufte :D) und ich steckte die anderen mit meiner Begeisterung dieser Band gegenüber an. Ein wenig Shopping kam natürlich auch nicht zu kurz ;)

  1. Ich als Deutschlehrerin

Leider gab es in dieser Zeit nicht nur einen Tod zu betrauern. Ganz plötzlich (und hier wirklich unerwartet) starb der Mann meiner Deutschlehrerin. Eines Donnerstag Morgens tauchte sie nicht auf, obwohl sie noch am Tag zuvor gesund gewesen und uns von all ihren Plänen für die Doppelstunde am Donnerstag erzählt hatte (da wir mit dem Stoff weit zurück lagen).

Ein paar Stunden später, während Chor, erfuhren wir es dann. Am selben Morgen, hatte der Mann unserer Deutschlehrerin in der Küche einen Herzinfarkt (glaube ich zumindest ... bin mir nicht mehr ganz sicher) und war quasi sofort tot.

Es war ein Schock für die ganze Stadt. Der Mann, ebenfalls Lehrer (aber an der Jungsschule) war sehr beliebt gewesen, sehr jung (höchstens Mitte 30) und fuhr jeden Morgen mehr als 10 km mit dem Fahrrad nach Castlebar und zurück. Noch dazu hatten die beiden zwei kleine Kinder und schienen eine unglaublich harmonische, liebevoll verrückte Familie zu sein. Besonders betroffen machte Martje und mich auch, dass die Deutschlehrerin schon vage Pläne gemacht hatte gemeinsam mit ihrer Familie und uns ein paar Ausflüge zu unternehmen. Das sollte nun nicht mehr passieren.

Gleichzeitig stellte sich für die Oberstufenklassen die Frage wie es nun mit dem Deutschunterricht weitergehen sollte und eine Ersatzlehrerin schien nicht auftreibbar. Als erste Notlösung wurde eine Lehrerin aus dem Ruhestand geholt, die für zwei Wochen aushelfen sollte. Diese kam ursprünglich aus Deutschland (und erinnerte mich von ihrer Stimme und Sprechweise lustigerweise total an meine Oma :D). Allgemein war diese Frau eine richtig coole, jung gebliebene und lustige Dame ;) Länger konnte sie jedoch ohne Anstellung nicht bleiben und wir bekamen noch eine Ersatzlehrerin. Diese war eigentlich gar keine Lehrerin, sondern nur ursprünglich aus Deutschland und sie beschloss ein Buch zu lesen: Pünktchen und Anton. An sich ja ein schönes Buch, aber die irischen Schüler waren mit Satzbau, der alten Sprache und Vokabeln, hoffnungslos überfordert und hatten so auch keine Möglichkeit den lustigen Aspekt zu verstehen (stattdessen nur Stirnrunzeln und Fragen wie denn ein Buch so seltsam und wahnsinnig sein könnte). Nachdem wir uns eine Woche lang durch die ersten 5 Seiten gekämpft hatten, sprach ich die Lehrerin darauf an (die meine Argumentation einsah, aber auch nicht wusste, was sie sonst mit den Schülern machen sollte).

Gut, sie blieb auch nicht viel länger als diese eine Woche, denn spontan war die angehende Lehrerin zurück, die mit den Austauschschülern noch einen extra Englischkurs veranstaltet hatte (der war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, wenn wir deutschen eigentlich besser Bescheid wussten, wann man im Englischen welche Zeitform benutzt als sie ... allerdings tauchte dasselbe Problem für uns auf, als wir später erklären sollten, wann man denn in Deutsch welche Zeitform und Grammatik benutzt ;D)

So kam es dazu, dass unter der Aufsicht dieser Lehrerin Martje und ich den Unterricht führten, was sich als schwieriger als gedacht herausstellte (und mir war ja schon im normalen Deutschunterricht aufgefallen, dass ich kaum etwas über allgemeine Grammatikregeln im Deutschen wusste). Im prinzip lasen wir meist einen Text aus dem Schulbuch vor und versuchten mit den Schülern dann den Inhalt oder besondere Grammatikformen durch zu gehen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich :D 

Erstaunlich früh kehrte unsere alte Deutschlehrerin dann aber wieder in den Unterricht zurück, musste in manchen Momenten um Fassung ringen, war aber sonst beeindruckend gefasst. 

Daytrip nach Athlone

Dieser Daytrip war wahrscheinlich die spontanste Reise in meinem Auslandsjahr. Wir beschlossen es Freitag und fuhren Samstag :D Nur Simone und ich.

Für mich war diese Reise vor allem von der Suche nach einem Kopierer geprägt, denn ich musste so schnell wie möglich meinen Antrag auf independent travel abschicken, damit Simone und ich in den Osterferien den Süden Irlands erkunden konnten. Und das Formular fehlte mir leider ... Tja, wir fanden keinen, aber der Tag war trotzdem sehr schön (auch wenn die einzige Attraktion Athlones quasi das Shoppingcenter ist :D)

 

Soooo, ich kann nicht glauben, dass ich diesen Blogeintrag quasi ein Jahr nach den Ereignissen geschrieben hab, aber naja, besser spät als nie

Leonie

Wie ich zum One Direction Fan wurde

Samstag, 15.03.2014

Hätte mir das einer vor ein paar Monaten gesagt, dass ich jetzt so einen Blogeintrag schreiben würde ... vielleicht hätte ich ihn ausgelacht. Das wenige, das ich von One Direction wusste, repräsentierte für mich genau das, was ich nie wieder haben wollte (einmal Fan einer Band sein, die als "für kleine Kinder" abgestempelt wird, hat mir echt gereicht). Tja, mit 1D ist das irgendwie anders ...

Kurzinfo One Direction: fünfköpfige Boyband (mittlerweile alle mind. 20), Castingshowabkömmlinge, sorgen auf der ganzen Welt für Kreischalarm, in Deutschland nicht soooo bekannt (obwohl sich da anscheinend in meiner Abwesenheit was getan hat, sie haben den ersten Song in den deutschen Charts: "Story of my Life") und jaaaa ...

Einer dieser Kerle ist Ire ... (Der zweite von links)

  Louis, Niall, Zayn, Liam, Harry

Wenn man nach Irland kommt, wird man (besonders im Vergleich zu Deutschland) erstmal von Fanartikeln erschlagen. Überall und damit meine ich überall sind diese Typen! Ich hab mich anfangs echt schon verfolgt gefühlt! Eine Austauschschülerin (Laura) mochte sie, und Sarah und ich haben uns zugegeben etwas lustig darüber gemacht. In fast jedem Shop spielten sie außerdem "Best Song Ever" und der Film über sie lief natürlich auch gerade im Kino. Gut, war lustig dieser Hype, aber wirklich interessiert hats mich nicht, is eigentlich nicht wirklich mein Musikgeschmack ...

Dann kamen die neuen Austauschschüler, und mit ihnen, Simone. Simone ist kein One Direction Fan, sie ist Directioner! Davon wusste ich allerdings erstmal nichts, als ich in Midterm mit ihr für einen Tag nach Galway fuhr ...

Dort war sie immer noch unglaublich begeistert von all den Fanartikeln, hat fast alles fotografiert und in eine Whatsapp Gruppe geladen, wo ihre mit-Directioner aus Deutschland drin sind (und ich jetzt, hahaha Cool)

Ich fühlte mich plötzlich wie vier Jahre in der Zeit zurückversetzt ... all die Erinnerungen, wie schön es ist ein Fan zu sein ... und schließlich kamen wir auf Fanfiktion.

Am nächsten Tag erstellte ich mir einen Wattpad account und begann 1D Fanfiktions zu lesen (weiß auch nich was mich da geritten hat). Nach 3 Tagen konnte ich die Namen und war stolz darauf sie auseinander halten zu können. Lachend 

Auf dem Rückweg von Galway hatte Simone sich natürlich nicht die Chance entgehen lassen, mir erstmal die bekanntesten 1D Songs plus deren Videos und dann ihre Favoriten zu zeigen :)) 2 Videos kannte ich sogar, bin irgendwann auf Youtube ma drüber gestolpert.

Midterm war eine Woche ... in dieser Woche traf ich Simone fast jeden Tag (wir sind halt Nachbarn, ne ;D) ... ich beschloss mal wieder eine Fanfiktion zu schreiben und war gleichzeitig auf der Suche nach meinem Favoriten unter den 5.

Eine Woche später hatte ich diesen dann gefunden (Liam), genau rechtzeitig, da Simone bei mir übernachtete und wir zusammen genau den Film anschauten, den ich im Herbst nicht im Kino gesehen hatte. Schon in der Woche davor hatte ich mich irgendwann selbst dabei erwischt Interviews oder Musikvideos mit ihnen zu schauen und konnte nun wirklich nicht mehr bestreiten ein Fan zu sein. Zur Feier des Tages malten wir dann die Straße an Cool. Wunderschön, oder? Die wären sogar ohne Beschriftung zu erkennen ;) Jeder abgebildet mit dem, was ihn auszeichnet, haha Lachend

Jetzt, zwei Wochen später, hätte ich nix dagegen den Film nochmal zu sehen ;D Zwischendurch hatten Simone und ich auch eine kleine Phase, in der wir uns Hoffnungen gemacht haben aufs Konzert in Dublin im Mai zu gehen ... Naja, das wird aus diversen Gründen nix, aber ich hoffe einfach mal, dass die Band nicht auseinander geht bevor ich sie auch mal live gesehen hab :)) 

Das Beste: ich hab meine Freunde in Deutschland schon vorgewarnt und tadaaa die meisten mögen One Direction!

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.